Was ist QuattroPole?

Seit Februar 2000 bilden Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier das Städtenetz QuattroPole. Gemeinsam wollen die vier Städte in drei Ländern die Rolle der Großregion auf der europäischen Bühne stärken und vorhandenes Wissen in innovativen Projekten bündeln.

Vier Verkehrsknotenpunkte im Herzen Europas

Alle QuattroPole Städte sind nur eine Autostunde voneinander entfernt:
•   4 ICE/TGV Bahnhöfe
•   3 Flughäfen
•   3 Häfen
•   und ein dichtes europäisches Autobahnnetz
vernetzen die QuattroPole-Städte mit Europa.

Warum QuattroPole?

Am Anfang stand die Städtepartnerschaft zwischen Metz und Trier, die mit Saarbrücken und Luxemburg auf die vier größten Metropolen der Grenzregion ausgeweitet wurde. Durch die Zusammenarbeit und die Umsetzung gemeinsamer Projekte werden Synergieeffekte zwischen den Städten geschaffen und die wirtschaftliche Attraktivität des Standortes gestärkt. 
Für die Bürger bedeutet die gemeinschaftliche Arbeit gelebten Mehrwert: Sie erhalten Zugang zu den Serviceleistungen, dem Wissen und dem kulturellen Angebot von vier Städten.

Aktivitäten

QuattroPole realisiert - auch in Kooperation mit externen Partnern - grenzüberschreitende Dienstleistungen für die BürgerInnen und Unternehmen in der QuattroPole-Region. Umwelt und Energie, die Sprachen der Region, Schüleraustausch und Migration und ein gemeinsames Tourismuskonzept sind nur einige Schwerpunkte der Zusammenarbeit.

Ziele

  • Standortmarketing für den QuattroPole-Raum
  • Ausbau des Städtenetzes als Instrument der Struktur- und Wirtschaftsentwicklung
  • Förderung des Informationsaustausches, gemeinsame Bearbeitung von Zukunftsthemen
  • Entwicklung einer virtuellen Metropole und Positionierung des Städtenetzes in der Großregion
Karte QuattroPole Die QuattroPole-Städte auf der Karte
 

Arbeitsweise

Das grenzüberschreitende Städtenetz QuattroPole wurde am 29. Februar 2000 von den vier Oberbürgermeistern der Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier auf Basis einer Absichtserklärung gegründet. Am 12. März 2007 wurden die Kooperation durch eine von den Räten verabschiedete Vereinbarung bestätigt und Verfahrensfragen präzisiert. QuattroPole bietet so eine Arbeitsebene, auf der die interkommunale Zusammenarbeit in der Großregion praktisch funktioniert.

  • Der Lenkungsausschuss, bestehend aus den vier (Ober-)Bürgermeistern, trifft die strategischen Entscheidungen, die die Zielausrichtung von QuattroPole bestimmen.
  • Der Koordinationsausschuss, dessen Mitglieder von den (Ober-)Bürgermeistern ernannt werden und aus den vier Stadtverwaltungen hervorgehen, definiert gemeinsame Projekte und bereitet diese vor.
  • Die lokalen Büros erledigen alle verwaltungstechnischen Aufgaben, die zur Koordinierung der QuattroPole-Projekte in der eigenen Stadt und zur Kooperation mit den anderen QuattroPole-Städten notwendig sind.
  • Die Projektgruppen, die sich in der Regel ebenfalls aus Mitarbeitern der vier Stadtverwaltungen zusammensetzen, entwickeln die Projekte inhaltlich fort und erarbeiten problemadäquate Lösungen.

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