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Japan zu Gast im Centre Pompidou-Metz

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Von September 2017 bis Mai 2018 organisiert das Centre Pompidou-Metz drei Ausstellungen und Konzerte, die einen neuen Blick auf Japan werfen - einerseits auf die Architektur in Japan von 1945 bis heute, andererseits auf die zeitgenössische Kunst.

Takeshi Hosaka, Hoto Fudo, Yamanashi, Japon © Nacasa&Pertners Inc. / Koji Fujii © TAKESHI HOSAKA ARCHITECTS

Takeshi Hosaka, Hoto Fudo, Yamanashi, Japon © Nacasa&Pertners Inc. / Koji Fujii © TAKESHI HOSAKA ARCHITECTS

Japan-ness. Architektur und Städtebau in Japan von 1945 bis heute

vom 9. September 2017 bis 8. Januar 2018

Nach dem Architekten Arata Isozaki besteht das Besondere der japanischen Architektur zum einen in der Unveränderlichkeit bestimmter Werte und zum anderen in einer Identität, die die Architekten seit Jahrhunderten immer wieder neu interpretieren. Dieses besondere Merkmal, das den roten Faden der Ausstellung bildet, fasst er unter dem Begriff der « Japan-ness » zusammen.

Umfangen von Sou Fujimotos Szenografie in Gestalt einer organischen Stadt, durchwandert der Besucher die zyklische Geschichte der japanischen Architektur von der atomaren Zerstörung der Städte Hiroshima und Nagasaki bis zu ihren aktuellsten Ausformungen. Die chronologisch geordnete Ausstellung ist in sechs Abschnitte gegliedert:

  • Zerstörung und Wiederaufbau (1945)
  • Städte und Raum (1945–1955)
  • Formierung einer japanischen Architektur (1955–1965)
  • Metabolismus, Osaka 1970 und eine « neue Vision » (1965–1975)
  • Eine Architektur des Verschwindens (1975–1995)
  • Überbelichtete Architektur, Bilder und Geschichten (1995 bis heute)

Kurator: Frédéric Migayrou, Stellvertretender Direktor und Chefkonservateur der Abteilung Architektur des Centre Pompidou - Musée national d’art moderne, Paris

Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

vom 20. Oktober 2017 bis 5. März 2018

Mit der kulturellen Revolution im Japan der 1970er-Jahre geriet der Inselstaat in ein Spannungsfeld zwischen seinem mächtigen Kulturerbe einerseits und dem immer lauter werdenden Modernisierungsdiskurs im eigenen Land, und Phasen der Öffnung und des Rückzugs wechselten sich ab. Die Auswirkungen des Wandels wurden auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene spürbar. Die Ausstellungskuratorin Yuko Hasegawa nimmt vor allem jene Jahre in den Blick, in denen Japan zwischen Globalisierung und Behauptung seiner Identität hin- und hergerissen wurde.

Kuratorin:Yuko Hasegawa, künstlerische Leiterin des Museums für Gegenwartskunst in Tokio


Eine dritte spektakuläre Ausstellung (20.01 - 14.05.18) ist dem Kollektiv Dumb Type gewidmet, Pionnier der neuen Technologien im Bereich der Künste.

Verpassen Sie nicht die letzten Tage der Ausstellung Fernand Léger. Das Schöne ist überall, die bis zum 30. Oktober 2017 läuft!

Für weitere Infos hier klicken: www.centrepompidou-metz.fr/de