Auf den Spuren der Römer in Trier
Erlebnisführungen in Trier
Trier’s „Geschichte live erleben“: Ruinen, Legionen, Verließe, Politik, Ruhm, Kellergewölbe, Verrat, Religion und Machtkämpfe. Die umfassende Vielfalt der Trierer Geschichte lässt sich in den UNESCO Weltkulturerbestätten hautnah miterleben.
In den Erlebnisführungen der Stadt Trier geleiten ein Zenturio, ein Gladiator, ein Tribun und der Höllenfürst höchstpersönlich die Gäste durch die Porta Nigra, das Amphitheater, die Kaiserthermen oder den Frankenturm.
Der Gladiator Valerius
„Der Gladiator Valerius“ – einst ein Sklave – erzählt von seinem Werdegang als Gladiator. Seine Faszination für die Volkshelden der römischen Bevölkerung und sein unabdingbarer Wunsch, ein eben solcher Held zu werden. Sein Aufstieg in der Arena, Kampf für Kampf, Leid und Freud mit wahren und falschen Freunden in der Gladiatorenschule, Ruhm, Geld und Tod – sein ganzen Leben legt er seinem Publikum zu Füßen.
Dabei führt er sie durch Keller, dunkle Gänge und natürlich durch die Arena des antiken Theaters.
Ein Zenturio verrät das Geheimnis der Porta Nigra
In seiner glänzenden Paraderüstung tritt der Zenturio seinen Gästen gegenüber. Sogleich formt er diese zu seinen neuen Legionären die mit ihm Augusta Treverorum – das zweite Rom – verteidigen müssen.
Während der Ausbildung zu anständigen Wachsoldaten, werden die Rekruten durch das antike Stadttor geführt und es offenbart sich, dass die Porta Nigra viel mehr als nur ein Stadttor war, und der Zenturio sehr viel mehr als nur ein Zenturio…
Mit dem Teufel ins Mittelalter
Nach dem Untergang Roms beginnt auch in Trier die Zeit des mystischen Mittelalters – eine Epoche voll dunkler Mythen und der Angst vor der magischen Macht des Teufels. Ausgerechnet im frommen Trier versucht der Höllenfürst die Herrschaft über die Seelen zu erlangen – mit tausend Tricks und Verführungskünsten. Selbst beim Bau des Doms mischt er munter mit.
Besessene Nonnen, verwegene Kreuzritter, Hexenzauber und ein rätselhafter Bischofsmord entführen die Zuschauer in die dunkle, sagenhafte Welt des Mittelalters in Trier.
Zeitreise mit dem fränkischen Tribun Malllobaudes
Damals wie heute bestimmt die Politik das Leben der Menschen und in Zeiten des Umbruchs ist die Politik turbulenter und spannender denn je. In dieser Zeit lebt der fränkische Tribun Malllobaudes. Er trifft seine Gäste in den Ruinen der Kaiserthermen und weiht sie in die geheimen Pläne des Kaisers Valentinian ein, die das römische Reich sichern sollten.
Knapp eine Stunde reist der Tribun mit seinen Gästen durch eine vergangene Zeit, in der große Unsicherheit das Imperium überschattet und sich das Ende der römischen Herrschaft erahnen lässt…
Kulturschätze und Festivals
Als Hauptstadt des römischen Westreiches und prachtvolle Kaiserresidenz bekam die Stadt dann auch den Namen "Roma Secunda", das zweite Rom.
Doch nicht nur wegen ihrer historischen Baudenkmäler (UNESCO-Weltkulturgüter) und Kunstschätze hat sich die Moselstadt einen Namen gemacht, sondern auch wegen ihres vielfältigen kulturellen Angebotes.
Veranstaltungshighlights sind z.B. das Wein- und Gourmetfestival und das große Römerfestival "Brot und Spiele" sowie zahlreiche Wein- und Stadtfeste und der Weihnachtsmarkt vor der malerischen Kulisse des Hauptmarkts.
Erste Weltstadt Deutschlands
UBI BENE – IBI PATRIA.... „Wo es einem gut geht, da ist das Vaterland.“, sagten die Römer und meinten es durchaus ernst. Zumindest an der Mosel, wohin sie nicht nur kamen, sondern wo sie auch blieben. Denn die ersten fünf Jahrhunderte nach Christi Geburt beherrschten die Römer das Land an der Mosel und prägten dauerhaft Sitten, Rechtsnormen und Wirtschaft. So wurde das heutige Trier Hauptstadt des Weströmischen Reiches und Residenz des Kaisers.
Sie ist wie keine andere deutsche Stadt von der römischen Kultur geprägt. Und wenn heute die Trierer mit etwas Selbstironie ihre Stadt als „erste Weltstadt Deutschlands“ bezeichnen, so ist das für die Epoche des „römischen Trier“ durchaus berechtigt.
Porta Nigra, ein kolossales schwarzes Tor
Zurecht sind die meisten prachtvollen Bauten heute Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes:
Der wahrhaft gigantische Bauwille, mit dem die Römer das Bild dieser Stadt gegen Ende des 2. Jahrhunderts geprägt haben, zeigt sich beim Anblick der Porta Nigra, dem kolossalen Schwarzen Tor und heutigen Wahrzeichen der Stadt. Dieser Wehr- und zugleich Repräsentationsbau, 30 m hoch, 36 m breit, 22 m tief, mit zwei 7 m hohen und 4,5 m breiten Doppeltorbögen und 144 Rundbogenfenstern in den oberen Geschossen zählt zu den besterhaltensten Stadttoren der antiken Welt.
Auch der heutige Dom besteht zu großen Teilen noch aus römischem Mauerwerk, den Resten eines Vorgängerbaus, der zu Zeiten Kaiser Konstantins im 4. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde.
Basilika - weltweit größter Einzelraum aus der Antike
Die römische Palastaula (Basilika) und heutige evangelische Kirche wurde in der Zeit um 305 und 311 n. Chr. errichtet und diente Kaiser Konstantin als Versammlungs- und Repräsentationsbau. Mit 67 m Länge, 27 m Breite und 33 m Höhe handelt es sich dabei um den weltweit größten Einzelraum, der aus der Antike erhalten blieb.
Einen weiteren Höhepunkt bilden die Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert. Dieser prachtvolle Badepalast gehörte zu den größten Thermen des römischen Reiches. Noch heute sind die unterschiedlichen Badesäle und ein Großteil des unterirdischen Bedienungssystems zu besichtigen. Von den Barbarathermen aus dem 2. Jahrhundert sind dagegen nur noch die Grundmauern und die Kellerräume zu sehen. Diese lassen jedoch auf eine aufwendige Architektur schließen.
Kämpfe im Amphitheater
Etwas außerhalb des Stadtkerns befindet sich das Amphitheater, welches um 100 nach Christus erbaut wurde. Das 75 m lange und 50 m breite Oval wurde von 3 Rängen für etwa 20.000 Zuschauer konzipiert.
Bis zum vierten Jahrhundert nach Christus fanden hier die blutigen Gladiatorenkämpfe statt. Eine Führung mit dem Gladiator Valerius gewährt den heutigen Besuchern einen spannenden Einblick in das damalige Leben.
Römerbrücke und Igeler Säule
Von der im 2. Jh. erbauten Römerbrücke stammen fünf der sieben verbliebenen Pfeiler noch aus römischer Zeit. Heute noch wird sie als wichtige Verbindungstrecke zu den westlichen Stadtteilen Triers genutzt. Diese Brücke führt sie auch u.a. zu dem Stadtteil Trier-Igel, wo sich die Igeler Säule befindet. Sie stellt ein Grabmonument einer Tuchhändlerfamilie der Secundinier um 250 n. Chr. dar. Mit einer Höhe von 23 m handelt es sich um das größte römische Pfeilergrab nördlich der Alpen.
Bei dem einzig nicht-römischen Bau, der zu den UNESCO Weltkulturgütern in Trier zählt, handelt es sich um die Liebfrauenkirche. Sie wurde im 13. Jhd. erbaut und gilt damit als früheste gotische Kirche.
Führungen für Einzelgäste
Erlebnisführungen
Führungen für Kinder
Gruppenangebote
Weitere Infos
An der Porta Nigra
54290 Trier
Tel.: +49 (0) 651 97808-0
Fax: +49 (0) 651 97808-76
E-Mail: info@trier-info.de
http://www.trier.de/tourismus












