QuattroPole-Stadtschreiberin Frauke Birtsch beginnt Arbeit in Trier

Zum ersten Mal wird eine QuattroPole-Stadtschreiberin sechs Monate lang ihre Beobachtungen und Eindrücke vom Leben, Alltag und Besonderheiten in den QuattroPole-Städten literarisch festhalten.

Dazu wird die Autorin Frauke Birtsch in Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier wohnen, schreiben und sich mit der Bevölkerung austauschen.

Das neue Projekt führt das Städtenetz QuattroPole zusammen mit dem Verein Stadtschreiber Trier e.V. durch. Passend zum grenzüberschreitenden Gedanken des Städtenetzes hat Frauke Birtsch ihre Tätigkeit unter das Motto Grenzen/grenzenlos gestellt. Ihre Einblicke, die sie in Prosatexten und Interviews weitergeben wird, sollen einen Beitrag zum Zusammenwachsen der Großregion leisten. Die Veröffentlichung ihrer Beobachtungen ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Neben Gesprächsrunden mit Autoren und Autorinnen sind Lesungen aus eigenen Werken und Schreibwerkstätten in Schulen und Bildungsstätten in Trier, Luxemburg, Metz und Saarbrücken vorgesehen. Erste Station ihrer Tätigkeit ist Trier.

Zur QuattroPole-Stadtschreiberin Frauke Birtsch

Frauke Birtsch ist eng mit der Großregion verbunden. Sie studierte an der Trierer Universität Kunstgeschichte, Anglistik und Germanistik. Im Trierischen Volksfreund erschien ihre erste Kurzgeschichte. Nach mehrjährigen Auslandsaufenthalten in Kanada und Österreich lebt die vielseitig interessierte Autorin im Hochwald. Ihr Leben jenseits des Schreibens ist ebenso von der Literatur bestimmt. Sie konzipiert und leitet Studienfahrten auf den Spuren berühmter Schriftsteller, gibt literaturwissenschaftliche Kurse an Volkshochschulen, bietet Schreibwerkstätten für Gymnasien an und hält Literaturvorträge.

Nach Veröffentlichungen in Literaturmagazinen wie der Federwelt und der Wiener Quartalsschrift kolik unter dem von der Großmutter entlehnten Namen Frauke Verlinden arbeitet die junge Autorin an ihrem ersten Roman.

Verein Stadtschreiber Trier e.V.

Der im Jahr 2006 gegründete Verein Stadtschreiber e.V. geht auf eine Initiative von Teilnehmern einer Gesprächsrunde aus den Bereichen Schule, Universität, Medien, Erwachsenenbildung, Schriftstellerei, Politik und Vereinen zurück. Überzeugt vom erfolgreichen Wirken von Stadtschreibern in anderen deutschen Städten, wurde man sich schnell einig, dass die Einrichtung eines entsprechenden, zeitlich befristeten Postens eine dreifache Chance bedeutet: Für den geförderten Autor, für die Stadt Trier und für die Großregion.

16.09.2009

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