Grenzüberschreitender Erfolg
Trierer Umweltberater zieht Bilanz vor der 100. Energietour
Die erste Rundfahrt „Heizen mit Holzhackschnitzeln“ im März 1999 war als Vorschlag für den damaligen Umweltausschuss konzipiert. Das Projekt stieß sofort auf breite Zustimmung. Seitdem finden pro Jahr fünf bis zehn Touren statt. Für spezielle Zielgruppen wurden ebenfalls Fahrten angeboten, darunter Architekten, Stadtplaner, Elektro-Handwerker und Berufsschüler.
Anfangs wurden neue Gebäude im Umkreis von rund 50 Kilometern besucht. Inzwischen gibt es genug Anschauungsobjekte in den Städten. Topthemen sind der Passivhausstandard im Alt- und Neubau, gesunde Baustoffe, Heizen mit Holz und Sonne, moderner Lehmbau sowie kontrollierte Be- und Entlüftung.
Regelmäßige Befragungen belegen den Erfolg des Konzepts, Bauherren vor ihren Planungen anschaulich über den „Stand der Technik“ zu informieren und sie mit Planern, Handwerkern sowie Architekten zusammenzubringen.
Climate Star 2006 verliehen
Seit 2004 werden die Touren im Städtenetz QuattroPole zweisprachig veranstaltet und finden vor allem in Metz großes Interesse. So waren zum Beispiel am 16. April 2008 von 180 Teilnehmern die Hälfte Franzosen. Insgesamt haben weit über 4 000 Interessenten dieses Tagesprogramm gebucht. 2006 wurde das Projekt in Wien mit dem europäischen Climate Star ausgezeichnet.
„Aus zahlreichen Rückmeldungen wissen wir, dass über intensive Gespräche während der Touren viele neue Kontakte entstanden sind und Ideen umgesetzt wurden. Am schönsten ist es, wenn ein Bauherr mitteilt, dass sein neues Passivhaus oder der energieeffizient renovierte Altbau für eine Besichtigung bei der nächsten Tour zur Verfügung steht“, betont Hill.












